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Miese Pfingsten für das Schweizer Team: Dänemark gewinnt überraschend, und die Schweizer verlieren das Penaltyschiessen gegen Schweden. "Aber wir lassen uns nicht entmutigen", so Eric Blum.

Blums Weitschusstore von letzter Woche werden von Tag zu Tag wichtiger. Dank diesen zwei Goals gewann die Schweiz in Moskau gegen Dänemark in der Verlängerung und gegen Lettland sogar in der regulären Spielzeit. Jeder gewonnene Punkt wird von Tag zu Tag und von Spiel zu Spiel bedeutsamer.

Weiter ist die Spannweite der möglichen Ergebnisse riesig. Es ist denkbar, dass die Schweiz ohne einen weiteren Punktgewinn die Viertelfinals erreicht (wenn Norwegen gegen Russland verliert und gegen Lettland mit 2:1 Punkten gewinnt und ausserdem Dänemark gegen Kasachstan verliert). Andererseits ist auch möglich, dass die Schweizer am Dienstag gegen Tschechien in der regulären Spielzeit gewinnen und trotzdem nicht weiterkommen (wenn Norwegen gegen Russland und Lettland sechs Punkte holt).

Rechnen mögen die Spieler ganz und gar nicht. "Wir müssen gewinnen! Fertig!", sagt Eric Blum. "Wir müssen gewinnen und nicht rechnen", meint Nino Niederreiter. Und Denis Hollenstein sagt, dass er eh falsch liegen würde, wenn er mit Rechnen beginnen würde.

Angespannt ist die Situation des Schweizer Teams, weil schon zum dritten Mal an der WM in Moskau ein Spiel nach der regulären Spielzeit verloren ging. Gegen Norwegen ging eine Verlängerung verloren; beim 2:3 gegen Schweden verloren die Schweizer zum zweiten Mal nach der Partie gegen Kasachstan ein Penaltyschiessen. Nino Niederreiter hielt die Schweizer zuerst mit einem verwandelten Penalty im Spiel, scheiterte aber gleich anschliessend in der Verlängerung des Penaltyschiessens an Markström. Niederreiter: "Der erste Trick gelang mir perfekt. Beim zweiten Penalty schaffte ich es aber nicht mehr, den Puck backhand über den Schoner des Goalies zu lupfen. Aber: Auch wenn wir dieses Penaltyschiessen gewonnen hätten, hätten wir trotzdem auch die Tschechen noch schlagen müssen."

Ähnlich sieht auch Nationalcoach Patrick Fischer die Ausgangslage: "Dass die Dänen gegen Tschechien gewannen, war vor dem Spiel für uns nicht gerade eine Motivationsspritze. Aber wir spielten gut gegen die Schweden. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Schon vor dem Spiel war uns klar, dass wir aus den letzten beiden Spielen vier Punkte benötigen. Weil wir nur einen Zähler holten, müssen wir nun halt am Dienstag gegen Tschechien drei gewinnen. Das Positive aus dem Schweden-Spiel müssen wir in das letzte Vorrundenspiel mitnehmen. Und es gab gegen Schweden viel Positives."

sda-ats

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