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Aus Seenot in Sicherheit gebracht: Rettungskräfte greifen 2600 Flüchtlinge im Mittelmeer auf. (Archivbild)

KEYSTONE/AP SOS Mediterranee/PATRICK BAR

(sda-ats)

In diesem Jahr sind bereits 1370 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer ertrunken. Das sind fast 25 Prozent weniger Tote als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Laut der internationalen Organisation für Migration (IOM) ist dies darauf zurückzuführen, dass sich deutlich weniger Menschen auf den Weg von der Türkei nach Griechenland machten.

Im Mai kamen der Organisation zufolge bislang 13 Migranten auf dem Meer ums Leben. Im vergangenen Jahr waren es in dem Monat 95 und im Mai 2014 noch 330 Tote gewesen.

Zwischen der EU und der Türkei gilt ein Abkommen, wonach illegal auf den griechischen Inseln ankommende Flüchtlinge wieder in die Türkei zurückgeschickt werden.

Den italienischen Behörden zufolge wurden am Montag rund 2600 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht, die sich auf den Weg von Nordafrika nach Europa gemacht hatten.

Rettungskräfte und Organisationen mehrerer Länder hätten die Menschen teils aus kleinen Schlauchbooten aufgenommen, teilte die italienische Küstenwache am Montagabend mit. Über die Nationalität der Flüchtlinge wurden keine Angaben gemacht.

Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen ist der Weg über das Meer zwischen Libyen und Italien inzwischen die Haupt-Route für Asylsuchende auf dem Weg nach Europa.

Nach Einschätzung der Behörden wird im Zuge des nahenden Sommers und der damit besseren Wetter-Bedingungen die Zahl derer deutlich ansteigen, die sich auf den gefährlichen Weg über das Meer machen.

sda-ats

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