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In diesem Kleinwagen, in dem sich auch ein Kind befand, flüchtete der Australier vor der Polizei.

Kapo GR

(sda-ats)

Ein 32-jähriger Australier hat auf einer wilden Fahrt auf der A13 in Graubünden Verkehrsregeln grob verletzt und zwei Autos gerammt. Der Mann mit Kind im Auto ging zudem mit einem Billardstock auf die Polizei los.

Der Autolenker hatte am Donnerstag auf der A13 bei Zillis die Aufmerksamkeit zweier Patrouillen auf sich gezogen. Beim Eintreffen der Polizei flüchtete der Mann südwärts und liess eine Frau am Strassenrand einfach stehen. Wie die Bündner Polizei am Freitag berichtete, kümmerte sich eine Patrouille um die Frau, während die andere die Verfolgung des Autos aufnahm, in dem sich neben dem Lenker ein einjähriges Kind befand.

Der Autofahrer beging in der Folge massive Verkehrsregelverletzungen. Zeitweise befuhr er trotz Gegenverkehrs auf der vierspurigen Strasse die Gegenfahrspuren, überfuhr mehrfach doppelte Sicherheitslinien und überholte in unübersichtlichen Kurven sowie in Tunnels.

Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden sperrte dann die Tunnelportale in Richtung Norden. Ausgangs des Traversa-Tunnels rammte der Lenker einen am Portal wartenden Personenwagen sowie das Patrouillenfahrzeug hinter ihm und fuhr in Richtung Süden weiter.

Mit Billardstock gegen die Polizei

Die Polizeipatrouille konnte den Lenker schliesslich in Medels anhalten. Der Australier gab aber noch nicht auf und ging mit einem Billardstock auf einen Polizisten los. Der Angreifer konnte jedoch überwältigt und arretiert werden.

Sämtliche Fahrzeuginsassen und das mit dem 32-jährigen Australier mitfahrende einjährige Kind blieben unverletzt. Die Staatsanwaltschaft sowie die Kantonspolizei Graubünden klären die genauen Tatumstände. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von einigen tausend Franken.

sda-ats

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