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Nach den ersten drei offiziellen Moto2-Testfahrten in Jerez de la Frontera grüsst in der kombinierten Rangliste Dominique Aegerter von Rang 4, Vize-Weltmeister Tom Lüthi ist nur im 10. Rang klassiert.

Für beide Schweizer Aushängeschilder besteht in der mittleren Motorrad-Kategorie noch Luft nach oben. In den insgesamt neun Trainingssitzungen schauten für den 26-jährigen Oberaargauer Aegerter Ränge zwischen 4 und 23 heraus, für den 30-jährigen Emmentaler Lüthi Ränge zwischen 3 und 18.

Lüthi musste am ersten Testtag am Mittwoch einen Sturz in Kauf nehmen, nachdem ihm das Vorderrad weggerutscht war. Dazu bekundete er Probleme mit der Abstimmung seiner Kalex. Es sei schwierig gewesen, ans Limit zu gehen, so Lüthi.

Sein letztjähriger Teamkollege Aegerter, der 2017 für das deutsche Kiefer-Team wieder auf einer Suter-Maschine unterwegs ist, war der beste Suter-Fahrer und auch schneller als sein britischer Teamkollege Danny Kent, aber auch er sieht noch viel Potenzial nach oben. "Wenigstens konnten wir konstante Rundenzeiten fahren." Auf die letzte Trainingssitzung verzichtete Aegerter.

In der kombinierten Rangliste aller drei Testtage belegte Aegerter mit 194 Runden Rang 4, 0,347 Sekunden hinter der Bestzeit. Lüthi absolvierte 152 Runden und lag auch nur 0,534 Sekunden hinter Alex Marquez, dem jüngeren Bruder von MotoGP-Star Marc Marquez.

Der dritte Schweizer im Moto2-Feld, Jesko Raffin, musste sich nach 195 Runden mit Rang 25 begnügen. Sein Teamkollege Iker Lecuona, der Aegerter 2016 nach dessen Rauswurf für die letzten vier Rennen ersetzt hatte, musste nach einem heftigen Highsider am Freitag ins Spital eingeliefert werden. Der 17-jährige Spanier erlitt einen Schlüsselbeinbruch und zweifachen Unterarmbruch und fällt für den Saisonstart aus.

Vom 17. bis 19. März finden in Losail die zweiten offiziellen Testfahrten statt. Auf der gleichen Strecke wird eine Woche später am 26. März mit dem GP von Katar die WM-Saison eröffnet.

SDA-ATS