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Provokation für den Vatikan und den Papst: Was hätte wohl Franz von Assisi zu dieser Art von "Ess-Kultur" gesagt? - Ein McDonald's Big Mac soll jedenfalls nicht in der näheren Umgebung des Petersplatzes verkauft werden, ist man sich unter Geistlichen und Anwohnern einig.

KEYSTONE/AP/GENE J. PUSKAR

(sda-ats)

Ein geplantes McDonald's-Restaurant in unmittelbarer Nähe des Petersplatzes in Rom hat Proteste von Anwohnern und Kardinälen hervorgerufen. Das Fastfood-Restaurant soll in einem Gebäude öffnen, das dem Vatikan gehört und wenige Schritte vom Kirchenstaat entfernt ist.

"Wir sind sehr besorgt, wir protestieren auf jeder Ebene", sagte der Präsident der Organisation zur Rettung des Stadtviertels Borgo, Moreno Prosperi, der Nachrichtenagentur Adnkronos.

"Das Fastfood-Restaurant nur 50 Meter vom Eingang des Vatikans entfernt ist ein Widerspruch zu den Prinzipien, die Papst Franziskus vertritt", sagte Prosperi. Seine Organisation plane eine "Anti-McDonald's-Demo".

Der Vatikan könnte für die Miete des mehr als 500 Quadratmeter grossen Lokals bis zu 30'000 Euro pro Monat kassieren. Über die Pläne für das Restaurant hatten sich auch namhafte Kardinäle beschwert, die in der Gegend um die Strasse Borgo Pio wohnen. McDonald's wollte sich nicht dazu äussern.

sda-ats

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