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Explosive Lage: In den vergangenen Tagen gab es immer wieder Proteste in Venezuela, weil es kaum noch Grundnahrungsmittel und Medikamente gibt.

KEYSTONE/AP/FERNANDO LLANO

(sda-ats)

Angesichts der desolaten Versorgungslage in Venezuela warnt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International vor einer humanitären Krise. "Die Menschen müssen Schlange stehen für Grundnahrungsmittel", sagte Regionaldirektorin Erika Guevara Rosas.

"Die Menschen sterben in den Krankenhäusern wegen der Krise im Gesundheitswesen, aus Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten", sagte Guevara Rosas am Freitag in einem Interview des Fernsehsenders Globovision.

In den vergangenen Wochen hätte sich die wirtschaftliche, soziale und menschenrechtliche Lage rapide verschlechtert. Venezuela sei eines der gefährlichsten Länder der Welt, es seien zahlreiche Waffen im Umlauf, die Menschen seien hoffnungslos und hätten Hunger. "Das ist ein tödlicher Cocktail", sagte Guevara Rosas. Erst am Donnerstag kam es zu gewalttätigen Protesten und Plünderungen.

Venezuela leidet seit Monaten unter einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Weil wegen des niedrigen Ölpreises kaum Devisen zur Verfügung stehen, fehlt es in den Supermärkten an Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. Zudem befinden sich die Opposition und die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro auf einem harten Konfrontationskurs.

sda-ats

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