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Das Plakat an der Baustelle zeigt, wer die Öffnung der Ibar-Brücke vermittelt hat.

KEYSTONE/EPA/VALDRIN XHEMAJ

(sda-ats)

Sie ist das wichtigste Symbol für den Konflikt zwischen Albanern und Serben im Kosovo: die gesperrte Brücke über den Ibar-Fluss in der geteilten Stadt Mitrovica. Am Sonntag haben schwere Baumaschinen begonnen, auf der Brücke alle bisherigen Sperren einzureissen.

Bis Januar nächsten Jahres soll der Ibar-Übergang wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden. Allerdings war die Brückenöffnung bereits in der Vergangenheit vereinbart, dann aber nicht umgesetzt worden.

Die Serben hatten die Blockaden damit begründet, dass sie Überfälle der Albaner fürchteten. Im serbischen Norden Mitrovicas wohnen 30'000, im albanischen Süden 80'000 Menschen.

Nach Druck aus dem Ausland hatten die Serben vor zwei Jahren die als Sperren dienenden Autowracks und Betonblöcke entfernt und in der Mitte der Brücke einen "Friedenspark" mit Rasen und Sträuchern angelegt. Die Brücke blieb dadurch weiter gesperrt und war nur für Fussgänger hatten Zugang. Der neue Anlauf für die Brückenöffnung war von der EU zwischen Serben und Albanern vermittelt worden.

sda-ats

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