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Flüchtlinge aus überfüllten Camps wie hier auf der Insel Lesbos sollen nach dem Willen der griechischen Regierung in bewachte Lager auf dem griechischen Festland gebracht werden. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/PETROS GIANNAKOURIS

(sda-ats)

Griechenland will Flüchtlinge nicht länger in den überfüllten Lagern auf den Ostägäis-Inseln festhalten, sondern auf das Festland bringen - und zwar in "bewachte Räumlichkeiten". Das kündigte der stellvertretende griechische Aussenminister Nikos Xydakis an.

"Wir werden in Kürze damit beginnen, eine grosse Zahl Migranten auf das Festland zu bringen, um die Inseln in der Ostägäis zu entlasten", sagte Xydakis der "Welt" am Mittwoch. "Das wird sehr gut organisiert sein und auf legale Weise durchgeführt werden." Die Menschen würden in "bewachten Räumlichkeiten" untergebracht.

Der Flüchtlingspakt zwischen der Türkei und der EU sieht vor, dass die vor allem aus Syrien stammenden Menschen möglichst auf den griechischen Inseln bleiben, damit sie an einer Weiterreise gehindert und in die Türkei zurückgeschickt werden können.

Für jeden Syrer, den die Türkei zurücknimmt, kann sie einen anderen Syrer auf legalem Weg in die EU schicken. Die EU hat sich bereit erklärt, über diesen sogenannten 1:1-Mechanismus bis zu 72'000 Syrer aufzunehmen.

Xydakis machte die EU-Länder für die Gewalt in den griechischen Flüchtlingslagern mitverantwortlich: "Die Brände und Unruhen in einigen Flüchtlingscamps auf den Inseln sind in gewisser Weise auch die Folge einer fehlenden Umverteilung von Flüchtlingen auf alle Mitgliedstaaten und der mangelnden Unterstützung durch die EU-Länder."

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SDA-ATS