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Griechenland will Spürhunde an Grenzübergängen, Häfen und Flughäfen Bargeld aufschnüffeln lassen. So soll der Bargeldabfluss eingedämmt werden. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Im Kampf gegen weitere Geldabflüsse aus dem hoch verschuldeten Griechenland setzen die Behörden jetzt auch auf tierische Hilfe: Spürhunde sollen an Grenzübergängen, Häfen und Flughäfen illegal ins Ausland transportiertes Bargeld erschnüffeln.

Dazu wurde eine Sonderkommission des Finanzministeriums eingerichtet. Bevorzugt würden deutsche und belgische Schäferhunde sowie Labradorhunde, heisst es in einem Dokument des Ministeriums, das am Donnerstag in der griechischen Presse veröffentlicht wurde. Die drei Kommissionsmitglieder sollen nun Vorschläge machen, wie der Staat an die geeigneten Hunde kommt.

Griechenland hatte Mitte 2015 Kapitalverkehrskontrollen eingeführt, um sein Finanzsystem zu stabilisieren und den angeschlagenen Banken etwas Luft zu verschaffen. Unter anderem dürfen griechische Reisende pro Auslandsaufenthalt seitdem höchstens 2000 Euro Bargeld mitnehmen. Weil viele Bürger dem Bankensystem des Landes aber nicht vertrauen, horten sie Geld oder versuchen, es ins Ausland zu schaffen.

Laut Medienberichten wird geschätzt, dass in Griechenland Bargeld im Volumen von 25 bis 30 Milliarden Euro in Matratzen und Safes aufbewahrt wird. Die Spürhunde sollen an Ausreisestellen und nicht etwa auch bei Hausdurchsuchungen eingesetzt werden, betonten Kreise des Finanzministeriums.

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SDA-ATS