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Die Oper Turandot lockte letztes Jahr 170'000 Besucher an den Bodensee.

Archivbild KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Am Mittwoch beginnen am Bodensee die 70. Bregenzer Festspiele. Auf dem Programm stehen 80 Veranstaltungen. Hauptattraktion ist die Oper "Turandot" auf der Seebühne, welche letztes Jahr 170'000 Zuschauer anlockte.

Puccinis populäres Märchen um die grausame Prinzessin Turandot, die jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann, wird am kommenden Donnerstag wieder aufgenommen.

Die Oper ist auch im zweiten Jahr beliebt. 75 Prozent der 163'000 Karten für das Spiel auf dem See sind bereits verkauft. "Wir sind sehr zufrieden", sagte Axel Renner, Mediensprecher der Bregenzer Festspiele, auf Anfrage. Für alle 24 Vorstellungen seien aber noch Karten erhältlich.

Eröffnet werden die Festspiele am Mittwoch mit dem selten gespielten Werk "Hamlet" von Franco Faccio (1840 - 1891) im Opernhaus. Das Werk wurde 1865 in Genua uraufgeführt, erlebte dann aber nur eine weitere Aufführung 1871 an der Mailänder Scala, bevor es vor zwei Jahren in den USA wieder auf die Bühne kam.

Insgesamt gibt es bis Ende August 80 Veranstaltungen wie Theater, Konzerte, Workshops und eine Jubiläumsausstellung zum 70-Jahr-Jubiläum. Im Opernstudio wird die Mozart-Oper "Don Giovanni" gezeigt. Das neue Angebot wurde letztes Jahr von der neuen Intendantin Elisabeth Sobotka ins Leben gerufen. In der Reihe "Musik und Poesie" pfeift der Puppenspieler Nikolaus Habjan am ersten Sonntagabend Opernarien.

"Zauberflöte" hält Besucherrekord

Letztes Jahr besuchten knapp 228'000 Menschen das Opern- und Musikfestival, das neben der Seebühne zahlreiche weitere Veranstaltungen bietet. "Turandot" lockte mehr als 170'000 Besucher an den Bodensee. Den Rekord hält Mozarts "Zauberflöte" mit 204'000 Zuschauern im Jahr 2014.

www.bregenzerfestspiele.com

sda-ats

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