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Timea Bacsinszky unterlag in der 3. Runde des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon der zwölf Plätze schlechter klassierten Russin Anastasia Pawljutschenkowa 3:6, 2:6.

Bacsinszky konnte somit ihren Traumlauf vom letzten Jahr nicht wiederholen, als sie erst im Viertelfinal gestoppt wurde. Die Weltnummer 11, die in einer Woche etwa sieben Positionen zurückfallen wird, begann gegen die Russin, die am Sonntag ihren 25. Geburtstag feierte, nicht schlecht. Pawljutschenkowa konterte aber mit starken Grundlinienbällen. Zudem schlug sie konstant rund 30 km/h schneller auf als die Schweizerin. Im ersten Satz reichte der Russin ein Break zum 5:3, nachdem Bacsinszky beim zweiten Punkt des Games ausgerutscht war und sich das im letzten Oktober verletzte linke Knie leicht verdreht hatte.

Das Knie blieb zwar heil und bereitete Bacsinszky nach ein paar Schrecksekunden keine weiteren Probleme, dem Spiel Pawljutschenkowas hatte sie aber nichts entgegenzusetzen. Zwei weitere Breaks zum 2:1 und 4:1 im zweiten Satz besiegelten die Niederlage, zumal die 27-jährige Waadtländerin selber nur zu insgesamt drei Breakchancen kam und keine nutzen konnte.

Die Schweizerin zeigte sich in ihrer Analyse nüchtern: "Sie hat sich überraschend gut bewegt, und ich habe die richtige Taktik nicht gefunden." Sie hätte vielleicht noch etwas mehr versuchen sollen, die langen Ballwechsel zu suchen. "Insgesamt war es aber ein Spiel auf hohem Niveau, das nicht so klar war wie das Resultat aussieht."

sda-ats

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