Bacsinszky verpasst Achtelfinal-Einzug in Melbourne


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Timea Bacsinszky verpasst am Australian Open in Melbourne den erstmaligen Einzug in die Achtelfinals. Die Waadtländerin verliert gegen die Australierin Daria Gavrilova 3:6, 7:5, 4:6.

Die Entscheidung fiel zu Beginn des dritten Satzes, als Bacsinszky mit einem Break eins zu null in Führung lag, danach aber vier Games in Serie verlor.

Zwar vermochte die Schweizerin beim Stand von 2:5 und eigenem Aufschlag zwei Matchbälle abzuwehren. Sie verkürzte noch einmal auf 4:5, das letzten Aufschlaggame verlor Bacsinszky allerdings zu null und damit nach gut zweieinhalb Stunden Spielzeit und dem achten kassierten Break auch das dritte Duell gegen Gavrilova.

Schwer enttäuscht meinte die Waadtländerin: "Es tut weh, denn es fehlte nicht viel. Ich habe alles gegeben und mein Herz auf dem Platz gelassen. Es ist frustrierend, dass es trotzdem nicht gereicht hat."

Bacsinszky hätte auch wesentlich schneller ausscheiden können. Nachdem sie einen ersten Satz mit insgesamt sechs Breaks verloren hatte, gab sie im zweiten eine 5:3-Führung preis, ehe sie doch den Satzausgleich schaffte. Im entscheidenden Durchgang ging sie sogar mit einem Break 1:0 in Führung, ehe der Faden wieder riss. Die 27-jährige Waadtländerin gab vier Games in Folge ab. Ein Handicap, das sich nicht mehr korrigieren liess, auch wenn Bacsinszky nochmals alles versuchte. Beim Stand von 2:5 wehrte sie zwei Matchbälle mit einem Servicewinner und einem Ass ab und verkürzte wenig später sogar auf 4:5. Das folgende Aufschlagspiel gab sie aber gleich zu null ab, so dass Publikumsliebling Gavrilova mit einem Siegestänzchen beginnen konnte. Sie egalisiert mit der Achtelfinalqualifikation ihr bestes Grand-Slam-Resultat vom Vorjahr und setzte sich im dritten Spiel zum dritten Mal in drei Sätzen durch.

Bacsinszky ist beim Australian Open noch nie über die 3. Runde hinauskommen. Sie zeigte aber am späten Samstagabend - die Partie begann wegen des Vierstunden-Marathons von Rafael Nadal gegen Alexander Zverev mit zwei Stunden Verspätung - eine deutlich bessere Vorstellung, als in den ersten beiden Runden, in denen sie vor allem von den Schwächen der Gegnerinnen profitierte. Es gelang ihr aber etwas zu wenig, Gavrilova mit ihrer starken Rückhand zu dominieren. Angesichts der Anfang Jahr erlittenen Bauchmuskelzerrung, die sie von beiden Vorbereitungsturnieren fernhielt, muss sie mit ihrem Abschneiden wohl zufrieden sein.

Im Achtelfinal trifft die 22-jährige Australierin auf die US-Open-Finalistin Katerina Pliskova. Die Nummer 5 der Welt aus Tschechien setzte sich gegen die Lettin Jelena Ostapenko nach einem 2:5-Rückstand im dritten Durchgang noch mit 10:8 durch. Keinerlei Mühe hatten mit Serena Williams und Johanna Konta zwei der Turnierfavoritinnen. Vor allem die Britin Konta beeindruckte mit einem 6:3, 6:1 gegen die ehemalige Nummer 1 Caroline Wozniacki.

SDA-ATS

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