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Zwar sind erst sechs von 36 Runden gespielt, der Serienmeister Basel ist der Konkurrenz aber bereits enteilt und thront einsam an der Spitze. Kann GC den FCB in der 7. Runde der Super League stoppen?

Bereits nach seinem Sechstel der Meisterschaft hegt kaum jemand Zweifel daran, dass am Ende der Saison erneut der FC Basel an der Spitze stehen und seinen achten Titel in Serie und den 20. der Vereinsgeschichte feiern wird. Zu stark, zu dominant, zu souverän ist der FCB in die neue Saison gestartet. Mit Sion, YB und Luzern wurden die im Vorfeld als stärkste Herausforderer genannten Teams bereits im Direktduell besiegt.

Am Samstag versuchen die Grasshoppers, dem Team von Urs Fischer die ersten Punkte der Saison abzuknöpfen. Die Zürcher haben es in der Vergangenheit immer wieder geschafft, dem Liga-Dominatoren in einzelnen Direktbegegnungen die Stirn zu bieten. In der letzten Saison resultierten gegen den Serienmeister neben zwei Niederlagen auch zwei Siege - beide im St. Jakob-Park.

"Die Rollen sind aber klar verteilt", sagte GC-Trainer Pierluigi Tami. Für den Tessiner folgt für seine Mannschaft nun die Phase der Konsolidierung, nachdem sie mit einem happigen Programm in die Saison gestartet war. 13 Pflichtspiele bestritten die Grasshoppers von Mitte Juli bis Ende August, was sich aufgrund des schmalen Kaders als Herausforderung entpuppte.

Unruhe in Bern

YB, der vermeintlich härteste Konkurrent des FCB, ist trotz dem Coup in der Champions League-Qualifikation gegen Schachtar Donezk nach drei Pleiten in sechs Meisterschaftsspielen bereits früh ins Schlingern geraten. Die Stimmung in Bern vor der Partie gegen Luzern ist gereizt, was neben den schwachen Resultaten und der Verletzungsmisere auch mit einer Personalie zu tun hat.

Sieben Spieler fehlen gegen Luzern verletzt, für Gesprächsstoff sorgte zuletzt aber die Degradierung von Milan Vilotic, einem der Grossverdiener im Kader von Adi Hütter. Der Serbe soll aus sportlichen Gründen nicht mehr genügt haben. Zwar wurde mit dem Ghanaer Kasim Nuhu Ersatz verpflichtet, die nächste Hiobsbotschaft folgte aber diese Woche: Die Knieverletzung von Gregory Wüthrich entpuppte sich nun doch als schwerwiegend, dem Verteidiger droht das Saisonende.

sda-ats

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