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Die alte Gotthard-Passstrasse ist für viele Cabrio-Liebhaber eine Spritztour wert.

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Nach den nasskalten Tagen ist es in der Schweiz wieder sonnig und warm. Ideales Wetter also, um das Cabriolet aus der Garage zu holen. Eine Auswertung zeigt: Vor allem die Basler mögen's ohne Dach.

Über 8 Prozent aller im Kanton Basel-Landschaft und 7 Prozent aller im Kanton Basel-Stadt zum Verkauf angebotenen Autos sind Cabriolets. Vergleichsweise hoch sind Angebot und Nachfrage auch in den Ostschweizer Kantonen Thurgau und Appenzell-Innerrhoden sowie in den Kantonen Zug, Zürich und Genf. Sie alle weisen Werte klar über dem Schweizer Durchschnitt von 6 Prozent auf.

In der am Donnerstag veröffentlichten Statistik des Onlinemarktplatzes Auroscout24 wurde analysiert, wie hoch der durchschnittliche Cabrio-Anteil am gesamten Fahrzeugangebot in einem Kanton in den letzten 12 Monaten war.

Tessin nicht an der Spitze

Überraschend wenig Cabriolets stehen mit 6,4 Prozent in der Sonnenstube Tessin zum Verkauf. Autoscout24 begründet dies damit, dass für den Entscheid ein Cabriolets zu kaufen nicht primär das Wetter ausschlaggebend sei, sondern die Frage, ob man sich generell einen Zweitwagen leisten möchte.

Auch in den flächenmässig grossen Kantonen Graubünden (4,8 Prozent), Bern (4,7 Prozent) und Wallis (3,9 Prozent) stehen vergleichsweise wenig Cabriolets zum Verkauf. Hier könnte laut Autoscout24 die Topographie eine Rolle spielen. In diesen Kantonen würden eher geländegängige Limousinen oder Kombis als Zweitwagen nachgefragt. Am tiefsten ist der Cabrio-Anteil in der Westschweiz - abgesehen vom städtischen Kanton Genf.

sda-ats

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