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Die in der Hydraulik und Elektronik tätige Berner Oberländer Firma Wandfluh AG baut wegen des tiefen Ölpreises und des starken Frankens rund 25 Stellen ab. 20 Personen werden entlassen.

Die Wandfluh AG leidet laut einer Mitteilung vom Freitag unter Margenverlusten wegen der Währungsentwicklung und unter Auftragsrückgängen von Firmen aus der Öl- und Gasförderung. Lieferungen an solche Firmen machten in der Vergangenheit 30 bis 40 Prozent des Umsatzes aus.

Ihnen liefert das Berner Oberländer Unternehmen beispielsweise Hydraulikventile zur Ölbohrkopf-Steuerung. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Wandfluh AG deshalb einen Umsatzrückgang von 23 Prozent.

Dieser Auftragsrückgang könne nun nicht mehr mit Kurzarbeit aufgefangen werden. Diese diene zur Abfederung von kurzfristigen Schwankungen. Bis die Lücke mit Aufträgen aus anderen Märkten geschlossen werden könne, brauche es nun den Stellenabbau. Ihn bezifferte Firmenchef Hansruedi Wandfluh auf Anfrage auf rund 25 Stellen.

Zu den Massnahmen gehören auch vorzeitige Pensionierungen und freiwillige Arbeitszeitreduktionen. Die Betriebskommission wurde laut der Mitteilung frühzeitig in die Abbaupläne eingeweiht und konnte Vorschläge zur Vermeidung von Entlassungen vorbringen. Zusammen wurde ein Sozialplan erarbeitet.

Wandfluh wird in der Mitteilung mit der Aussage zitiert, er sei zuversichtlich, dass es mit diesen Massnahmen gelingen werde, das Überleben der Firma zu sichern. Sie zählt heute 250 Angestellte.

sda-ats

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