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250 Personen befanden sich auf dem hölzernen Schiff, das am Neujahrstag in Brand geriet. Die Behörden in Indonesien suchen weiter nach 17 Vermissten.

KEYSTONE/EPA/ADI WEDA

(sda-ats)

Nach dem Brand auf einem Holzboot in Indonesien mit mindestens 23 Toten geht die Suche nach den Vermissten weiter. "Nach unseren Informationen werden noch 17 Menschen vermisst", sagte Zivilschutzchef Denny Wahyu am Montag.

Einige der Todesopfer seien noch nicht identifiziert worden, weil ihre Überreste durch das Feuer bis zur Unkenntlichkeit entstellt worden seien, hiess es weiter. Daher lasse sich nicht feststellen, ob einige der Vermissten darunter seien.

Das Feuer auf dem Boot war am Sonntag kurz nach dem Verlassen des Hafens in Jakarta ausgebrochen. Der hölzerne Kahn hatte sich auf dem Weg zur Ferieninsel Tidung Island befunden. Polizeiangaben zufolge ging der Brand von einem Aggregat zur Stromerzeugung aus.

Nach offiziellen Angaben hatten sich zum Zeitpunkt des Unglücks am Sonntag 250 Menschen an Bord des Bootes befunden. 194 Menschen konnten bisher in Sicherheit gebracht werden. Zahlreiche Verletzte wurden im Spital behandelt.

Unterdessen nahm die Polizei in Jakarta am Sonntag den Bootskapitän fest, wie der Sender CNN am Montag berichtete. Er soll den Kahn als erster verlassen haben. Auch fünf weitere Menschen, einschliesslich drei Crew-Mitglieder, befanden sich demnach in Polizeigewahrsam.

SDA-ATS