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Beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans führt sechs Stunden vor Schluss der Toyota mit dem Schweizer Sébastien Buemi, aber auch Neel Jani im Porsche hat noch Siegchancen.

Um Mitternacht hatte Pole-Mann Neel Jani (mit Romain Dumas und Marc Lieb) die Führung vor den beiden Toyota-Werkteams übernommen. Aber der ehemalige Formel-1-Fahrer Buemi (mit Anthony Davidson und Kazuki Nakajima) sowie das Schwesterteam mit Stéphane Sarrazin, Mike Conway und dem ehemaligen Sauber-Fahrer Kamui Kobayashi konnten den Seeländer wieder überholen.

Um 9 Uhr lag das Trio weniger als eine halbe Minute auseinander. Das Porsche-Team mit Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber, das lange Zeit in Führung gelegen hatte, verlor wegen eines Motorproblems an der Box über eine Stunde.

Auch die beiden Audi-Werkteams sind aus der Entscheidung gefallen. Marcel Fässler (mit André Lotterer und Benoît Tréluyer), der das Rennen schon dreimal gewinnen konnte, hatte schon in der zweiten Stunde viel Zeit an der Box verloren (Turbolader-Wechsel), konnte von dem eingehandelten 6-Runden-Rückstand zwar etwas wettmachen, liegt aber sechs Stunden vor Schluss chancenlos nur auf dem 5. Rang.

Aufgeben musste das private Rebellion-Team mit den beiden Schweizern Alexandre Imperatori und Mathéo Tuscher und dem Österreicher Dominik Kraihamer. Tuscher blieb noch vor Sonnenaufgang mit einem Motorproblem neben der Strecke stehen und konnte das Auto nicht mehr an die Box zurückfahren.

Pech auch für den sechsten Schweizer in der Königsklasse LMP1: Das Auto von Simon Trummer aus dem ByKolles-Team fing kurz nach 7 Uhr Feuer.

sda-ats

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