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Die Entscheidung um den Gesamtsieg in der 80. Tour de Suisse fällt wie von den Organisatoren erhofft erst am Schlusswochenende in Davos. Dort steht heute zunächst ein Einzelzeitfahren über 16,8 km an.

Die Ausgangslage an der Spitze des Gesamtklassements vor den letzten beiden Etappen verspricht einiges an Spannung. Die ersten zehn Fahrer liegen alle innerhalb von zwei Minuten. Als Leader beträgt der Vorsprung des Franzosen Warren Barguil auf den Kolumbianer Angel Lopez und den Amerikaner Andrew Talansky lediglich 21 respektive 24 Sekunden.

Nach der krankheitsbedingten Aufgabe von Mitfavorit Mathias Frank sind aus Schweizer Sicht alle Augen auf Fabian Cancellara gerichtet. Der Ende Jahr abtretende Berner zählt nach seinem Sieg beim Auftaktzeitfahren in Baar auch in der zweiten Prüfung gegen die Uhr zu den Sieganwärtern.

Allerdings ist das Profil des technisch anspruchsvollen Parcours weniger flach als noch vor Wochenfrist. Nach einer längeren Steigung wird 4,4 km vor dem Ziel die einzige Zwischenzeit gemessen.

Erinnerungen an 2009

Die Erinnerungen von Cancellara an Davos dürften gute sein. Als die Tour de Suisse 2009 letztmals im Bündner Bergdorf gastierte, trug der heute 35-Jährige das gelbe Leadertrikot. Wenige Tage später sicherte sich Cancellara in Bern den Gesamtsieg; der bisher letzte eines Schweizers bei der Heim-Rundfahrt.

Nach den kräfteraubenden Bergetappen der letzten drei Tage wird sich zeigen, wie viel Energie Cancellara für das Einzelzeitfahren übrig hat. Reüssiert der Trek-Profi erneut, würde er mit seinem 12. Etappenerfolg bei der Tour de Suisse die legendären Ferdy Kübler und Hugo Koblet hinter sich lassen.

sda-ats

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