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Der internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne fällt am Donnerstag sein Urteil betreffend der russischen Leichtathletik.

Dies wird der CAS unabhängig davon tun, ob das IOC gegen den russischen Sport einen generellen Bann wegen des staatlich organisierten Dopings verhängt.

68 russische Leichtathleten und Russlands Nationales Olympisches Komitee hatten den CAS angerufen. Mit der Klage wollen sie ihre Suspendierung durch den Leichtathletik-Weltverband IAAF abwenden und den Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio verhindern.

Vor dem Urteil der CAS-Richter will das IOC keinen Entscheid über mögliche Sanktionen gegen russische Leichtathleten treffen.

Die IAAF hatte den gesamtrussischen Leichtathletik-Verband ARAF im November 2015 angesichts gravierender Dopingvorwürfe suspendiert. Am 17. Juni bestätigte das Council der IAAF die Sperre einstimmig. Einzelne Athleten können allerdings unter neutraler Flagge teilnehmen, sofern sie nicht ins russische Doping-System involviert sind. So erhielt die Weitspringerin Darja Klischina eine Ausnahmegenehmigung.

IOC mit einigen Beschlüssen

Das IOC hat vorderhand immerhin ein paar relevante Entscheide getroffen und Massnahmen getroffen. Nach den raschen Beschlüssen des IOC dürfen weder Offizielle des russischen Sportministeriums noch andere im schwer belastenden Report der WADA erwähnte Personen zu den Olympischen Spielen nach Rio reisen. Zudem werde das IOC keine Sportveranstaltungen in Russland organisieren. Dies schliesse auch die Europa-Spiele 2019 ein.

Ausserdem wurde beschlossen, Nachanalysen sämtlicher Dopingproben aller russischen Athleten, die 2014 an den Winterspielen in Sotschi teilgenommen hatten, vorzunehmen. Zudem berief das IOC eine spezielle fünfköpfige Disziplinarkommission, die sich mit der weiteren Aufklärung befassen soll.

sda-ats

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