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Ein Auto von Catch a Car in Basel: das stationsungebundene Carsharing-Angebot hat sich am Rheinknie bewährt.

Keystone/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Das Carsharing-Angebot Catch a Car ohne fixe Standplätze gibt es bald auch in Genf. Nach einem erfolgreichen Pilotversuch in Basel wird das Angebot der Mobility Tochter auf eine zweite Schweizer Stadt ausgedehnt. Weitere sollen folgen.

Rund 100 Autos sollen in Genf eingesetzt werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Angebot in der Rhone-Stadt sei durch die Änderung einer Verordnung ermöglicht worden. Neu können in Genf Unternehmen wie Catch a Car gegen eine jährliche Gebühr von je 480 Franken Multizonen-Parkkarten erwerben. Dies erlaubt das kostenlose Parkieren von Autos auf allen öffentlichen Parkplätzen.

Bei Catch a Car können die Nutzer die Fahrzeuge in Echtzeit orten, von A nach B fahren und die Autos nach Ende der Fahrt auf öffentlichen Parkplätzen abstellen. Wo die Fahrzeuge stehen, können die Kunden auf einer App auf ihrem Smartphone sehen, das ihnen zusammen mit der Mitgliedskarte Zugang zum Auto verschafft.

"Catch a Car" wurde im August 2014 in Basel gestartet. Seither haben sich fünf Gemeinden in der Agglomeration angeschlossen. Auch der Flughafen Basel-Mülhausen gehört mittlerweile zum Einzugsgebiet. Für Basel haben die ETH-Forscher eine Reduktion des Fahrzeugbestands um netto 363 Autos errechnet.

Nach dem guten Start will Catch a Car sein Angebot auf weitere Städte ausdehnen. Entsprechende Evaluationen sind im Gange. Selbsttragend ist die Mobility-Tochter noch nicht.

sda-ats

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