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Ein chinesisches Kriegsschiff feuert eine Anti-Schiff-Rakete ab.

Keystone/AP Xinhua/ZHA CHUNMING

(sda-ats)

Wenige Tage vor einem Urteil des Internationalen Schiedsgerichts in Den Haag zu Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer hat China im Gebiet Manöver abgehalten. Wie chinesische Staatsmedien am Samstag berichteten, startete die Marine die Gefechtsübungen.

Die Übungen, bei denen auch scharfe Raketen eingesetzt wurden, fanden am Freitag zwischen der chinesischen Insel Hainan und den Paracel-Inseln statt. Das Staatsfernsehen zeigte Bilder von Militärjets und Kriegsschiffen, die Raketen abfeuerten.

Laut der Armeezeitung "PLA", deren Berichte auf der Website des Verteidigungsministeriums in Peking veröffentlicht wurden, wurden Luftraumüberwachung, Seegefechte und U-Bootabwehr geübt.

Die Paracel-Inseln, die zwischen Vietnam und den Philippinen liegen, sind kaum besiedelte Korallen-Atolle mit Landemöglichkeiten für chinesische Militärjets.

Beim Ständigen Schiedshof in Den Haag ist eine Klage der Philippinen gegen die weiträumigen Gebietsansprüche Chinas in der Region anhängig. Am Dienstag kommender Woche will das Gericht seine Entscheidung verkünden.

China erkennt die Zuständigkeit des Gerichtshofs nicht an. Es gab auch wiederholt Spannungen mit den USA, die die Ansprüche Chinas zusammen mit Verbündeten in der Region zurückweisen.

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SDA-ATS