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Der Brite Chris Froome gewinnt die 11. Etappe der Spanien-Rundfahrt, die erneut mit einer Bergankunft zu Ende geht.

Der 5,6 km lange Schlussaufstieg zum Ziel in Peña Cabarga in der Region Kantabrien deckte nochmals deutlich auf, welche zwei Fahrer die derzeit Stärksten am Berg sind. Chris Froome attackierte 800 m vor dem Ziel, und einzig Leader Nairo Quintana konnte mit dem Briten Schritt halten. Im Spurt um den Tagessieg war dann der Kolumbianer aber chancenlos.

In der Gesamtwertung behauptete sich Quintana aber sicher vorne. Froome stiess auf Platz 2 vor, da Quintanas Teamkollege Alejandro Valverde als Etappen-Dritter sechs Sekunden einbüsste. Dank der Bonifikation rückte Froome um vier auf nunmehr 54 Sekunden an Quintana heran. Valverde liegt als Dritter 1:05 Minuten zurück.

Der Kampf um den Gesamtsieg bleibt damit weiterhin spannend. Froome gab eine imposante Antwort auf die Geschehnisse vom Montag. Da hatte er im langen Aufstieg zu den Covadonga-Seen Quintana nicht folgen können, aber in der kurzen Rampe nach Peña Cabarga, die es nach einer zuvor fast ausschliesslich flachen Anfahrt zu bewältigen galt, war er dem Kolumbianer leicht überlegen.

Die Etappe vom Donnerstag führt von Kantabrien ins Baskenland und präsentierte sich weniger schwer als die Teilstücke der letzten Tage. Der letzte Aufstieg vor dem Ziel in Bilbao ist ein Berg der 2. Kategorie, 12,9 km vor dem Ziel.

sda-ats

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