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Viele Teilnehmer der Olympischen Spiele setzen erstmals ihren Fuss auf brasilianischen Boden. Dies im Gegensatz zu den Seglern, die zur Vorbereitung im Schnitt bereits 100 Tage vor Ort weilten.

Als Unterkunft dient der Crew von Teamchef Tom Reulein ein Privathaus ganz in der Nähe des Olympiahafens, das schon während der Trainingslager das Zuhause der Teammitglieder war. "Wir sind bereit", sagte Reulein. Seine Mannschaft umfasst vier Boote mit Zweierbesetzung sowie den Windsurfer Mateo Sanz Lanz.

Um sich möglichst gut auf die Wetter-, Wind- und Strömungsverhältnisse einzustellen, hatte Swiss Sailing in den letzten Jahren auf eigene Kosten verschiedene Messungen und Analysen gemacht oder machen lassen. Insbesondere auf den Regattabahnen innerhalb der Guanabara Bay wird die Strömung ein entscheidender Faktor sein.

Die Wasserqualität in Rio ist in einem besorgniserregenden Zustand. Reulein nimmt die Thematik nicht auf die leichte Schulter - verschiedene Hygiene-Massnahmen wurden umgesetzt - mag sie aber auch nicht überbewerten. "Die Segler sollen sich aufs Segeln konzentrieren, nicht auf die Wasserqualität."

Die Schweizer Segler sind in Sichtweite des Zuckerhuts in fünf der zehn Bootsklassen vertreten. Die besten Chancen auf einen Spitzenplatz werden dem Katamaran-Duo Matias Bühler/Nathalie Brugger eingeräumt. Als erster Schweizer steht der Windsurfer Mateo Sanz Lanz am Montag im Einsatz. Bei einer leichten Brise kann auch der kleingewachsene Surfer sein ganzes Können ausspielen, unter diesen Bedingungen zählt der 22-Jährige schweizerisch-spanische Doppelbürger zu den Top 3.

sda-ats

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