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Novak Djokovic qualifiziert sich beim French Open problemlos für die Achtelfinals. Der Serbe schlägt den Briten Aljaz Bedene mit 6:2, 6:3, 6:3.

Weil Regen den Spielbetrieb in Roland Garros für gut zweieinhalb Stunden unterbrochen hatte, musste sich Djokovic beeilen, als er endlich auf den Platz durfte. Der Weltranglisten-Erste drohte, auf dem Weg in den Achtelfinal von der einbrechenden Dunkelheit gestoppt zu werden. Bedene (ATP 66) machte es Djokovic nicht so einfach, wie es das Resultat vermuten lässt. Schliesslich beendete Djokovic den Match um 21.30 Uhr, als die Sicht längst nicht mehr ideal war.

Wie Rafael Nadal am Vortag wurde auch Jo-Wilfried Tsonga (ATP 7) am Samstag von einer Verletzung gestoppt. Der bestklassierte Franzose, der im letzten Jahr im Halbfinal an Stan Wawrinka gescheitert war, musste wegen einer schmerzhaften Leiste im ersten Satz gegen den Letten Ernests Gulbis aufgeben. Zu diesem Zeitpunkt führte Tsonga mit 5:2. "Es ist für mich schwierig zu akzeptieren, dass ich nicht mehr im Turnier bin. Ich fühlte mich vor dem Match sehr gut und dann, im ersten Game, verspürte ich den Schmerz", sagte der 31-Jährige, der den Platz weinend verliess.

Frankreich ist schon vor dem Achtelfinal nur noch durch Richard Gasquet vertreten, der am Sonntag vor der schwierigen Aufgabe gegen den Japaner Kei Nishikori steht. Gaël Monfils hatte schon vor dem Turnier Forfait erklären müssen. Pauline Parmentier, Kristina Mladenovic und Alizé Cornet scheiterten am Samstag als letzte Französinnen im Tableau.

Im Tableauviertel, das von Nadal und Tsonga angeführt wurde, sind nun der Belgier David Goffin (ATP 13) und der Österreicher Dominic Thiem (ATP 15) die am besten klassierten Spieler. Thiem zog dank dem Viersatz-Erfolg gegen den deutschen Teenager Alexander Zverev (ATP 41) in seinen zweiten Grand-Slam-Achtelfinal. Im dritten Duell zwischen den beiden innerhalb von knapp vier Wochen entschied die grössere Erfahrung zu Gunsten des Österreichers, der nach dem verloren Startsatz der effizientere Spieler war. Thiem trifft nun auf den Spanier Marcel Granollers (ATP 56), der dank dem Forfait von Nadal in die Achtelfinals einzog.

sda-ats

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