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Panda-Nachwuchs kommt in Gefangenschaft nur sehr selten vor. Umso mehr freut sich das Forschungszentrum im chinesischen Chengdu über die neugeborenen Panda-Zwillinge. (Symbolbild)

Keystone/AP ADVENTURE WORLD/

(sda-ats)

Im Südwesten Chinas sind Panda-Zwillinge geboren worden. Die sechsjährige Bärin Ya Li brachte die beiden Weibchen im Forschungszentrum für die Aufzucht von Riesenpandas in Chengdu zur Welt, wie die Einrichtung mitteilte.

Demnach wogen die bereits im vergangenen Monat geborenen Tierchen 144 und 113 Gramm. Ya Li ist selbst ein Zwilling.

In freier Wildbahn lebten Ende 2013 in China rund 1860 Riesenpandas, wie aus einer offiziellen Statistik hervorgeht. In Parks und Zoos leben mehr als 400 der vom Aussterben bedrohten Spezies.

Der Grosse Panda gehört zu den am stärksten bedrohten Tierarten der Erde. Den als notorische Sexmuffel bekannten Tieren setzt der Verlust ihres natürlichen Lebensraums in China zu, deshalb spielt ihre Zucht in Gefangenschaft für das Überleben ihrer Gattung eine wichtige Rolle.

Panda-Nachwuchs kommt in Gefangenschaft allerdings nur sehr selten vor. Weil die Weibchen nur an drei Tagen im Jahr paarungsbereit sind, greifen Zoos oft auf künstliche Befruchtung zurück.

sda-ats

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