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Mit Jonas Fringeli und Ellen Sprunger erfüllen in Götzis zwei Schweizer Mehrkämpfer die Limite für die EM in Amsterdam. Für eine Olympia-Qualifikation reichen die Leistungen aber nicht.

Sprunger begann den zweiten Tag mit guten 5,95 m im Weitsprung. Im Speerwerfen kam sie jedoch nicht über 38,61 m hinaus und liess viele Punkte liegen - zu viele, um das hoch gesteckte Ziel einer Olympia-Teilnahme (6200) zu erreichen. Den abschliessenden 800-m-Lauf bewältigte die Romande in 2:17,03 Minuten, womit sie auf ein Schlusstotal von 6024 Punkten kam. Damit blieb sie in ihrem ersten Siebenkampf nach ihren Operationen im vergangenen Jahr (Achillessehne und Ellbogen) zum fünften Mal in ihrer Karriere über der 6000-Punkte-Marke. Sie totalisierte genau 100 Punkte weniger als bei ihrer persönlichen Bestleistung im Jahr 2012.

Die EM-Limite übertraf Sprunger um 124 Punkte. Für Rio hat die Waadtländerin noch bis zum Ende der Olympia-Selektionsperiode am 11. Juli Zeit, 6200 Punkte zu schaffen. Wie schnell ihre Beine sind, stellte sie am Samstag unter Beweis, als sie mit 23,34 Sekunden die 200-m-Limite für die EM erfüllte.

Ellen Sprunger ist nach Caroline Agnou, Linda Züblin (LAR Bischofszell) und Valérie Reggel (LV Winterthur) die vierte Schweizer Siebenkämpferin, die die EM-Limite erfüllt hat. In Amsterdam können maximal drei Athletinnen pro Nation starten.

Fringeli vom LC Turicum zeigte auch am Sonntag einen vorzüglichen Wettkampf. Unter anderem gelang ihm eine persönliche Bestleistung mit dem Diskus, im Speerwerfen verfehlte er diese nur knapp. Am Schluss liess sich der Jurassier 7862 Punkte notieren. Das sind 33 Punkte mehr als bei seiner alten persönlichen Bestleistung 2012 in Ibach. Die bei 7800 Punkten fixierte EM-Limite übertraf er souverän. Fringeli kann sich somit auf seine zweite EM-Teilnahme nach 2012 in Helsinki freuen.

sda-ats

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