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Eine Karte der US-Geologiebehörde zeigt die vom Erdbeben betroffene Bougainville Island in Papua-Neuguinea.

KEYSTONE/EPA USGS/USGS / HANDOUT

(sda-ats)

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 hat die Region um die Inselgruppe der Salomonen und Papua-Neuguinea im Südpazifik erschüttert. Eine am Sonntag zunächst herausgegebene Tsunami-Warnung wurde wenig später wieder aufgehoben.

Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum in Hawaii hatte vor gefährlichen Wellen bis ein Meter über dem Wasserstand vor den Küsten der Salomonen-Inseln, Papua-Neuguinea, Nauru und Indonesien gewarnt, gab aber kurz darauf Entwarnung. Auch der indonesische Katastrophenschutz erklärte: "Es gibt keine Tsunami-Gefahr."

Die US-Geologiebehörde USGS gab die Stärke mit 8,0 an, das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam mit 7,8. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge 40 Kilometer westlich von Pangua in Papua Neuguinea.

Auf den Salomonen, auf denen etwa 570'000 Menschen leben, sind Beben auch grösserer Stärke keine Seltenheit. Die Inselgruppe liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans.

Hier schieben sich im Erdinnern verschiedene Platten untereinander. Bereits Anfang Dezember hatten mehrere starke Beben die Inselgruppe erschüttert. Grössere Schäden waren damals ausgeblieben.

SDA-ATS