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Ein Erdbeben hat am Sonntag viele Menschen in Afghanistan, Pakistan und Indien aufgeschreckt. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS in der Nähe der afghanischen Stadt Ashkasham im Hindukusch nahe der Grenzen zu Pakistan und Tadschikistan.

Das Beben hat eine Stärke von 6,6. In Pakistan starben nach ersten Angaben des Senders NDTV zwei Menschen bei dem Beben. In der pakistanischen Stadt Peshawar wurden laut BBC 27 Menschen verletzt ins Spital gebracht.

Erschütterungen waren auch im Norden Indiens zu spüren. In der Hauptstadt Neu Delhi hätten die U-Bahnen aus Sicherheitsgründen ein halbe Stunden lang stillgestanden, berichtete NDTV. In Srinagar in der Kaschmir-Region im äussersten Norden Indiens rannten Einwohner laut Medienberichten in Panik ins Freie. Dort wurden auch Gebäude bei dem Beben beschädigt.

Erst im vergangenen Oktober hatte ein starkes Erdbeben Region heimgesucht. Mehr als 400 Menschen wurden getötet und Hunderte Häuser zerstört. In dieser Himalaya-Region stossen die Indische und die Eurasische Erdplatte aufeinander. Es handelt sich laut USGS um eine der am stärksten von Erdbeben gefährdeten Gegenden der Welt.

sda-ats

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