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Der Erdrutsch vom Sonntagabend in Lausanne riss einen Teil des Schotterbettes neben einem SBB-Gleis weg und führte zum Einsturz einer Lärmschutzwand. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Ein Erdrutsch in Lausanne hat am Montag zu Verspätungen im Bahnverkehr zwischen Genf und Brig geführt. Ein in der Nähe befindliches Gebäude musste vorübergehend evakuiert werden. Die Arbeiten dürften laut SBB bis Freitag dauern.

Der Erdrutsch ging am Sonntagabend gegen 22.30 Uhr in der Stadt Lausanne entlang der SBB-Strecke Lausanne-Vevey nieder. Nach Angaben von SBB-Sprecher Jean-Philippe Schmidt rutschten rund hundert Kubikmeter Erde auf einer Länge von neun Metern ab.

Der Erdrutsch riss Kabel und einen Teil des Schotterbettes mit. Ausserdem stürzte eine Lärmschutzwand ein.

Ein Gleis musste in der Folge gesperrt werden. Die Regionalzüge zwischen Lausanne und Vevey wurden gestrichen. An ihrer Stelle verkehrten Ersatzbusse. Auch in den nächsten Tagen wird die Bahnstrecke für die Regionalzüge nur beschränkt befahrbar sein.

Die Intercity-Züge auf der SBB-Linie zwischen Genf-Flughafen und Brig verkehrten hingegen beinahe normal. Sie hatten allerdings Verspätungen von einer bis vier Minuten. Grund dafür war, dass die IC-Züge den beschädigten Abschnitt lediglich mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h befahren konnten.

Die Aufräum- und Instandstellungsarbeiten werden laut SBB voraussichtlich bis Freitag dauern. Verletzt wurde niemand.

Bewohner evakuiert

Weil ein Teil des Erdreichs durch das Fenster einer Parterre-Wohnung eines in der Nähe gelegenen Gebäudes eindrang, mussten die drei dort wohnenden Personen die Nacht an einem anderen Ort verbringen.

Zwei Stockwerke wurden zudem aus Sicherheitsgründen vorübergehend evakuiert. Nachdem Ingenieure, ein Inspektor und die Feuerwehr von Lausanne das Gebäude besichtigt hatten und es als sicher befanden, konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

SDA-ATS