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Dank der anhaltend starken Nachfrage seiner Lungenmedikamente hat der Allschwiler Biopharmakonzern Actelion seinen Erfolgszug im ersten Quartal 2016 fortführen können. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg der Gewinn um 12 Prozent auf 178 Millionen Franken.

Grund dafür sind die bestätigten Blockbuster-Hoffnungen, das Medikament Opsumit (Wirkstoffname Macitentan) und dessen Nachfolgepräparat Uptravi (Selexipag). Beide Mittel bekämpfen Bluthochdruck im Lungenkreislauf (PAH) und sind die Wachstumstreiber für Actelion.

Opsumit generierte zwischen Januar und März 2016 einen Umsatz von 178 Millionen Franken, wie Actelion am Donnerstag mitteilte. Das sind 88 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Opsumit ist mittlerweile in über dreissig Ländern kommerziell erhältlich.

Das neue Medikament Uptravi schlug nach der Markteinführung in den USA sogleich ein und generierte einen Umsatz von 35 Millionen Franken. In Europa erwartet das Unternehmen die endgültige Entscheidung über eine Zulassung "für die nächsten Monate".

Gewinnprognose angehoben

Umsatzführendes Medikament ist weiterhin Tracleer (Bosentan). Das Mittel generierte im ersten Quartal noch einen Umsatz von 290 Millionen Franken. Der Rückgang um 16 Prozent ist vor allem auf die geringeren Absatzmengen in Ländern zurückzuführen, in denen Opsumit erhältlich ist. Die Zahl neuer Patienten, die eine Therapie mit Tracleer beginnen, ist stark rückläufig.

Die PAH-Medikamente machen unterdessen 40 Prozent des Actelion-Umsatzes aus. Insgesamt nahm der Produktumsatz im ersten Quartal 2016 um 14 Prozent auf 589 Millionen Franken zu.

Deshalb erhöht Actelion die Gewinnprognose. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern nun einen Anstieg des bereinigten Betriebsgewinns im hohen einstelligen Prozentbereich. Zuvor hatte Europas grösstes Biotech-Unternehmen ein Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt.

Während das Unternehmen im Vorjahr noch unter dem starken Franken gelitten hatte, waren die Währungseffekte im vergangenen Quartal mit 17 Millionen Franken positiv.

sda-ats

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