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Nur drei Siege in mittlerweile 14 Heimspielen: Für den FC Zürich bleiben die meisten Auftritte im Letzigrund in dieser Saison eine Qual. Zu dieser Reihe gehört seit Samstag auch das 0:1 gegen Luzern.

Der Schütze des einzigen Treffers war Marco Schneuwly zwei Minuten nach der Pause. Bei seinem zehnten Saisontor nutzte der frühere YB- und Thun-Stürmer einen schweren Lapsus des Zürcher Verteidigers Cédric Brunner. Dieser hätte im Strafraum eine flache Hereingabe von Michael Frey wegschlagen können. Aber er versuchte den Ball zu kontrollieren und verstolperte sich dabei. Wenige Meter hinter ihm hatte der ungedeckte Marco Schneuwly keine Mühe, den Ball unhaltbar unterzubringen.

FC Luzern ist im Unterschied zu Zürich mit nunmehr fünf Siegen hinter dem überlegenen FC Basel die zweitbeste Mannschaft der Super League in den Auswärtspartien - wobei vier dieser Siege aus dem ersten Saisonviertel stammen. Und zwei dieser Erfolge errangen die Innerschweizer als Gäste des FC Zürich; das 5:2 letzten Herbst, jetzt das ebenfalls hochverdiente 1:0.

Aus der Sicht der Zürcher hätte man hoffen können, der jüngste 4:0-Sieg gegen St. Gallen hätte die Blockade im eigenen Stadion lösen können. Aber das war offensichtlich nicht so. Wie so oft mühte sich die Mannschaft von Sami Hyypiä ab, an Einsatz liessen es die Zürcher beileibe nicht fehlen. Der Ertrag war jedoch minimal. Schon in der ersten Halbzeit hatten die Luzerner trotz des geringeren Aufwands die weitaus besseren Chancen, während die Zürcher die meiste Zeit einfach zu harmlos waren.

Zürich kam bei seinem besten Angriff nach 86 Minuten dennoch beinahe zu einem Punktgewinn. Der für Oliver Buff eingewechselte Aldin Turkes scheiterte nach einer schönen Kombination allein vor dem Tor an Goalie David Zibung. Der Punkt hätte die Zürcher für den generösen Aufwand belohnt. Dennoch war die Niederlage das richtige Verdikt, denn die spielerische Klasse des FCZ ist derzeit zu gering.

Zürich - Luzern 0:1 (0:0)

8146 Zuschauer, - SR Pache. - Tor: 47. Marco Schneuwly (Frey) 0:1.

Zürich: Brecher; Nef, Kecojevic, Brunner; Philippe Koch, Grgic, Kukeli, Vinicius (71. Simonjan); Buff (84. Turkes), Chiumiento (56. Bua); Kerschakow.

Luzern: Zibung; Thiesson, Puljic, Affolter, Lustenberger; Neumayr (77. Kryeziu), Haas; Hyka, Frey (89. Arnold), Christian Schneuwly (90. Schachten); Marco Schneuwly.

Bemerkungen: Zürich ohne Alesevic, Etoundi, Kleiber, Sanchez, Schönbächler und Yapi (alle verletzt). Luzern ohne Sarr, Jantscher (beide gesperrt), Fandrich, Koné und Brandenburger (alle verletzt). 15. Pfostenschuss Hyka. Verwarnungen: 29. Lustenberger (Foul), 36. Philippe Koch (Foul), 43. Haas (Foul), 86. Kecojevic (Foul), 93. Brunner (Foul).

Das Resultat des zweiten Spiels vom Samstag: Sion - Grasshoppers 2:1 (1:0).

Rangliste: 1. Basel 27/66. 2. Young Boys 27/48. 3. Grasshoppers 28/42. 4. Sion 28/41. 5. Luzern 28/37. 6. Thun 27/33. 7. St. Gallen 27/31. 8. Zürich 28/29. 9. Vaduz 27/24. 10. Lugano 27/24.

sda-ats

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