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Feuerwehrmänner kämpfen gegen die Flammen bei Marseille.

KEYSTONE/EPA LA PROVENCE / MAXPPP/FREDERIC SPEICH

(sda-ats)

Ein heftiges Feuer hat in einem Waldgebiet zwischen Marseille und Cassis an der französischen Mittelmeerküste gewütet. 250 Hektar seien zerstört worden, teilte die Präfektur des Verwaltungsbezirks Bouches-du-Rhône am Montagabend auf Twitter mit.

Etwa 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen im Calanques-Gebiet südöstlich von Marseille zu bändigen. Die Stadtverwaltung von Marseille rief Anwohner nahe gelegener Viertel auf, nicht nach Hause zu gehen.

"Die Lage ist sehr schwierig, es gibt Windböen von 80 bis 100 Stundenkilometern", sagte Vize-Bürgermeister Didier Réault der Nachrichtenagentur AFP. Vom Stadtzentrum aus waren riesige Rauchwolken zu sehen. Auch Löschflugzeuge kreisten über dem Gebiet, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Nach Angaben der Feuerwehr breitete der Brand sich in Richtung Cassis aus. Der französische Wetterdienst hatte für Montag und Dienstag wegen starken Winds und grosser Trockenheit vor einer hohen Waldbrandgefahr im Süden des Landes gewarnt.

Auch in der gut 300 Kilometer westlich von Marseille gelegenen Region rund um die Stadt Carcassonne zerstörte am Montag nach Angaben der Feuerwehr ein Brand innerhalb weniger Stunden 250 Hektar Heideland.

sda-ats

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