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Die Zunahme ankommender Flüchtlinge auf den ostägäischen Inseln hat die Kapazitäten der Aufnahmezentren gesprengt. (Archiv)

KEYSTONE/EPA ANA-MPA/STRATIS BALASKAS

(sda-ats)

Die Lage in den Flüchtlings- und Registrierungslagern - den sogenannten Hotspots - auf den Inseln der Ostägäis hat sich dramatisch verschlechtert. Nach der Ankunft von mehr als 560 Migranten in den vergangenen 48 Stunden harren dort insgesamt 12'200 Menschen aus.

Die Lager auf Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos können eigentlich nur 7450 Menschen aufnehmen. Hunderte Migranten mussten am Mittwoch auf Lesbos im Freien ausharren, berichteten Reporter vor Ort am Mittwoch. Dies gelte auch für die Insel Chios, hiess es aus Kreisen der Küstenwache.

In ganz Griechenland halten sich nach Angaben des Flüchtlingskrisenstabes knapp 60'000 Menschen in Lagern, Registrierzentren und Wohnungen sowie Hotels auf. Viele von ihnen hoffen, trotz der Schliessung der Balkanroute doch noch irgendwie nach Mitteleuropa zu kommen.

sda-ats

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