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Künftig tiefere Hürden für den Handel mit den Philippinen: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann freut sich über das Freihandelsabkommen der EFTA mit dem asiatischen Inselstaat. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Die Schweiz sowie Norwegen, Island und Liechtenstein erhalten künftig weitgehend zollfreien Zugang zum philippinischen Markt. Am Donnerstag hat in Bern der philippinische Handels- und Industrieminister mit den EFTA-Staaten ein Freihandelsabkommen unterzeichnet.

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann will zusammen mit dem norwegischen Staatssekretär für Handel, Industrie und Fischerei, der isländsichen EFTA-Botschafterin und der Aussenministerin des Fürstentums Liechtenstein gegenüber den Philippinen den Handel mit Waren und Dienstleistungen liberalisieren. Deshalb haben sie am Donnerstag ein Freihandelsabkommen unterzeichnet, teilte das Wirtschaftsdepartement mit.

Das Abkommen sieht vor, dass die EFTA-Staaten 91,6 Prozent ihrer Industrieprodukte nach Übergangsfristen von drei bis zehn Jahren zollfrei auf den philippinischen Markt exportieren können. Darüber hinaus profitieren die Schweizer Bauern davon, dass die wichtigsten der hiesigen Agrargüter zu reduzierten Zöllen oder gar zollfrei auf den Philippinen verkauft werden können.

Die Schweizer Wirtschaft attestiert den Philippinen ein "bedeutendes Wachstumspotential " und will dieses durch das Abkommen besser nutzen. 2015 war der asiatische Inselstaat der sechstgrösste Handelspartner der Schweiz in Südostasien.

Im Rahmen der EFTA hat die Schweiz bereits ähnliche Freihandelsabkommen mit Singapur, Südkorea und Hongkong abgeschlossen. Mit Japan und China bestehen zudem bilaterale Abkommen.

sda-ats

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