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Bei der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland sind mindestens fünf Bootsflüchtlinge ums Leben gekommen. Ihr Schlauchboot kenterte in der Nacht zum Samstag bei starkem Seegang und Wind nordöstlich der Ägäis-Insel Samos.

Boote der EU-Grenzschutzagentur Frontex und die griechische Küstenwache konnten je nach Quelle vier oder fünf Menschen retten, wie der Fernsehsender Skai berichtete. Für vier Frauen und ein Kind kam jede Hilfe zu spät, wie die Küstenwache mitteilte.

Vermutlich werden weitere fünf Menschen vermisst; weil die Geretteten unter Schock stünden, sei es schwierig, die ursprüngliche Anzahl der Menschen an Bord des Schlauchboots zu beziffern, heisst es. Rettungskräfte suchen den Bereich weiterhin ab, auch ein Helikopter ist im Einsatz.

Es sind die ersten Todesfälle in der Ägäis seit Wochen. Zum einen setzen derzeit weniger Flüchtlinge von der türkischen Küste aus über, zum anderen sind mittlerweile viele Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie Frontex-Boote vor Ort.

sda-ats

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