Gemälde von Franz Gertsch für 3,4 Millionen Franken versteigert


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Vom Berner Franz Gertsch gezeichnet: Das Bild "Luciano II" war auf maximal 2 Millionen Franken geschätzt und wechselte schliesslich für 3,4 Millionen den Besitzer. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM

(sda-ats)

Das Gemälde "Luciano II" des Berner Malers Franz Gertsch hat am Mittwoch bei einer Versteigerung im Auktionshaus Sotheby's in London für 3,4 Millionen Franken den Besitzer gewechselt. Laut dem Auktionshaus ist das ein neuer Rekord für den Schweizer Künstler.

Den höchsten Preis zahlte ein Bieter mit umgerechnet rund 22,3 Millionen Franken für das Gemälde "Eisberg" von Gerhard Richter - weit mehr als den Schätzpreis. Zwei weitere Werke des 85-Jährigen kamen für jeweils rund vier Millionen Britische Pfund (5 Millionen Franken) unter den Hammer.

Das Werk "Mit roter Fahne" von Georg Baselitz wechselte für 7,5 Millionen Pfund (umgerechnet 9,4 Millionen Franken) den Besitzer. Das Gemälde "Die Mutter von Joseph Beuys" des 1997 verstorbenen Künstlers Martin Kippenberger erzielte knapp vier Millionen Pfund. Anselm Kiefers "Athanor" kam auf 2,2 Millionen Pfund (umgerechnet 2,7 Millionen Franken).

Bereits am Tag zuvor hatten die Werke deutscher Künstler beim Auktionshaus Christie's ebenfalls hohe Preise erzielt. Beispielsweise wechselte das Gemälde "Selbstporträt mit Palette" von Albert Oehlen für 3,6 Millionen Franken den Besitzer. Eine Skulptur von Günther Uecker wurde für umgerechnet rund drei Millionen Franken versteigert.

SDA-ATS

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