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Der Zürcher Nationalrat Martin Bäumle ist an der Delegiertenversammlung der Grünliberalen für eine weitere Amtsperiode als Präsident der Grünliberalen Partei der Schwiez (GLP) bestätigt worden.

KEYSTONE/MARCEL BIERI

(sda-ats)

Die Grünliberalen haben am Samstag bei der Delegiertenversammlung in Neuenburg ihre Parteispitze verbreitert. Die Delegierten folgten den Vorschlägen des Vorstandes und wählten vier neue Mitglieder ins Vizepräsidium. Parteipräsident Martin Bäume wurde wiedergewählt.

Nach der Gründung der Jungen Grünliberalen sei die Verbreiterung des Präsidiums ein weiterer wichtiger Schritt, um die Grünliberalen fit für die kommenden Jahre zu machen, wird Bäumle in einer Mitteilung zitiert.

Als neue Vizepräsidenten und Vizepräsidentinnen wählten die Delegierten die Nationalrätinnen Isabelle Chevalley (VD) und Kathrin Bertschy (BE) sowie Nationalrat Jürg Grossen (BE) und Pascal Vuichard (GE), frischgewählter Co-Präsident der Jungen Grünliberalen.

Damit sind im Vizepräsidium die Romandie und die Deutschschweiz gleichermassen vertreten, zudem sind neu auch zwei Frauen an Bord. Gemeinsam mit Bäumle, der Fraktionspräsidentin Tiana Angelina Moser und Generalsekretär Michael Köpfli soll dieses Team künftig die Geschäftsleitung der Partei bilden.

Bisher hatte die Partei zwei Vizepräsidenten, den Genfer Laurent Seydoux und den Luzerner Alt-Nationalrat Roland Fischer. Beide traten nicht mehr zur Wiederwahl an.

Neben der neuen Aufstellung der Parteispitze stand am Samstag auch die Parolenfassung zu drei Abstimmungen auf dem Programm. Mit 79 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung sagten die Grünliberalen einstimmig Ja zum revidierten Asylgesetz. Die Initiative "Für ein bedingungsloses Grundeinkommen" wurde mit 72 Nein- gegen 22 Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen klar abgelehnt. Beim Referendum zum Nachrichtendienstgesetz, für das noch kein Abstimmungstermin feststeht, empfehlen die Grünliberalen Stimmfreigabe.

Bereits an der Delegiertenversammlung vom 6. Februar haben die Delegierten der Grünliberalen die Nein-Parole zu den Volksinitiativen "Für eine faire Verkehrsfinanzierung" und "Pro Service Public" sowie ein Ja zur Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes beschlossen.

sda-ats

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