Heusler offenbar vor seinem Rückzug beim FC Basel


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Gemäss mehreren Medienberichten plant der Präsident des FC Basel, Bernhard Heusler, seinen Rückzug. Der neue starke Mann beim FCB soll ab Sommer Medienunternehmer Bernhard Burgener sein.

Nachdem der FC Basel am Sonntagvormittag mit einem Communiqué auf Medienberichte der Sonntagspresse reagierte und vom Vorliegen "eines konkreten Konzepts von Basler Exponenten" sprach, bestätigte Bernhard Heusler während der Pause der Partie zwischen Basel und Lausanne-Sport gegenüber "Teleclub" Bernhard Burgener als seinen möglichen Nachfolger.

"Es ist ein Konzept, das nachhaltig sein könnte und das man prüfen muss", sagte Heusler. Nicht die derzeitige Führung lege aber die Bedingungen für eine Übernahme fest, sondern diejenigen Leute, die auch in Zukunft mit dem Klub eng verbunden sein würden. Deswegen wird eine externe Kommission das Konzept in den nächsten Wochen prüfen. Wird es als gut befunden, könnte es bereits im Juni 2017 zum Wechsel in der FCB-Führungsetage kommen.

Heusler, der dem Verein seit 2012 vorsteht, hatte wiederholt angedeutet, die Führung des Klubs in neue Hände geben zu wollen, falls die Konstellation stimmt. "Wir sind zur Einsicht gelangt, dass es auch neue Köpfe braucht und neue Reize gesetzt werden müssen, um den Klub weiterzuentwickeln", so Heusler. Mit Burgener und seiner Crew scheint die gewünschte Basler Nachfolgelösung gefunden zu sein.

Der finanziell potente Medienunternehmer und Filmproduzent ist in Basel geboren und aufgewachsen und war bereits in den Neunzigerjahren im Vorstand des FCB. Burgener tritt in der Öffentlichkeit sehr diskret auf, ist als Vermarkter von Fernsehrechten aber sehr gut vernetzt im Fussball und gilt als enger Vertrauter der FCB-Legende Karli Odermatt.

Eine wichtige Rolle im neuen Führungsgremium Burgeners soll mit Marco Streller eine andere FCB-Kultfigur übernehmen. Der langjährige Spieler, der seit seinem Rücktritt im Sommer 2015 in verschiedensten Funktionen für den Schweizer Meister tätig ist, wird als Nachfolger von Georg Heitz als Sportdirektor im Gespräch.

SDA-ATS

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