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Beim Nahrungsmittel-Unternehmen Hochdorf ist der Gewinn 2015 um fast ein Fünftel auf rund 13 Millionen Franken eingebrochen. Zu schaffen machen der Gruppe der starke Franken und der tiefe Milchpreis. Der Umsatz ist nur dank Zukäufen in Deutschland gewachsen.

Beide gekauften Unternehmen, die Uckermärker Milch GmbH sowie die Marbacher Ölmühle, sind aber noch nicht gewinnbringend. Der Betriebsgewinn (Ebit) wuchs nur leicht um 0,7 Prozent auf 20,14 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die Umsatzsteigerung von 28,6 Prozent auf 551 Millionen Franken hatte das Unternehmen bereits im Januar kommuniziert. Er ist niedriger als erwartet.

Zur Zukunft äussert sich Hochdorf nur vorsichtig. Bis 2020 will das Unternehmen mit seinen Produkten näher an die Endkonsumenten. Bisher beliefert Hochdorf die Lebensmittelindustrie und einige Detailhändler. Hergestellt werden unter anderem Milchpulver, Babynahrung, Weizenkeim-Produkte und pflanzliche Öle.

Teil dieser neuen Strategie wird der Aufbau eigener Marken und neuer Produkte sein. Zudem will Hochdorf Unternehmen zukaufen. Gespräche sind gemäss Mitteilung bereits im Gang. Um die Zukäufe tätigen zu können, beantragt der Verwaltungsrat eine bedingte Kapitalerhöhung von nominell rund 7,1 Millionen Franken.

sda-ats

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