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Flavio Zberg, der Trainer des angeschlagenen Kariem Hussein, erwartet seinen Schützling am Freitag in Rio. "Ich bin zuversichtlich, dass Kariem anreisen wird", sagt er.

Der 400-m-Hürdenläufer Hussein bleibt länger als geplant in der Schweiz, damit er sich im vertrauten Umfeld behandeln lassen kann. Eigentliche medizinische Untersuchungen stehen nicht mehr an, denn die Diagnose ist klar. Seit einem Misstritt Mitte Juni plagen den Thurgauer Schmerzen am linken Sprunggelenk. Diese kriegt Hussein mehr oder weniger in den Griff. So lief er auch vor einem Monat an den Europameisterschaften in Amsterdam zu Bronze.

In der vergangenen Woche ging es auf der Schmerzskala aber wieder nach oben. Hussein hatte zuvor nochmals einen harten Trainingsblock eingeschoben und diesen auch durchgestanden. "Wir haben gut trainiert. Eigentlich so, wie wir uns das vorgestellt haben", betonte Zberg. Aber nun sind die Schmerzen doch stärker als noch in Amsterdam.

Hussein wird erst am Donnerstag nach einem Abschlusstraining endgültig entscheiden, ob er für Rio wettkampftauglich ist und ins Flugzeug steigen soll.

sda-ats

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