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Sami Hyypiä ist nicht mehr Trainer des FC Zürich. Nach einer längeren Aussprache mit der Mannschaft entschied das Team und der Trainer, dass sich die Wege trennen.

Hyypiä stellte einen Tag nach der 0:4-Niederlage gegen Lugano und dem Sturz ans Tabellenende der Mannschaft die Vertrauensfrage. Nach einer langen Aussprache in der Garderobe, kam das Team zum Schluss, dass durch einen Trainerwechsel neue Impulse gesetzt werden könnten. Der Mannschaftsrat setzte daraufhin Präsident Ancillo Canepa, der in der Allmend Brunau zugegen war, über das Ergebnis der Aussprache in Kenntnis.

Die Bilanz Hyypiäs beim FCZ liest sich katastrophal: Von 26 Meisterschaftsspielen unter der Führung des Finnen gewann der FCZ nur deren fünf. Seit sieben Partien sind die Zürcher ohne Sieg, die letzten vier Spiele verloren sie mit dem Torverhältnis von 2:14, drei Runden vor Schluss liegen sie auf dem Abstiegsplatz. Der Rückstand des FCZ in der Tabelle auf Vaduz beträgt zwei, derjenige auf Lugano einen Punkt. Der nächste Spiel bestreiten die Zürcher am Pfingstmontag auswärts gegen St. Gallen.

Hyypiä hatte das Amt am 31. August und als Nachfolger von Urs Meier übernommen. Dem ehemaligen Verteidiger gelang es aber nicht, die Zürcher zu stabilisieren und aus dem Tabellenkeller zu führen. Immerhin schaffte Hyypiä mit den Zürchern den Einzug in den Cupfinal, den der FCZ am 29. Mai gegen Lugano im Zürcher Letzigrund bestreiten wird.

Der FCZ war die vierte Trainerstation des einstigen Champions-League-Siegers mit Liverpool (2005). Der 105-fache finnische Internationale hatte zuvor unter anderen bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga und bei Brighton & Hove Albion in Englands zweithöchster Liga gearbeitet.

sda-ats

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