Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Ein Palästinenser, der sich auf eine bekannte antiisraelische Boykottgruppierung bezieht, wird von israelischen Soldaten zurückgewiesen. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/ABED AL HASLHAMOUN

(sda-ats)

Israels Regierung will in Zukunft ausländischen Aktivisten, die für einen Boykott gegen den jüdischen Staat eintreten, die Einreise verweigern. "Wer Israel isolieren will, soll nicht ungestraft bleiben", hiess es in einer Erklärung vom Sonntag.

"Diejenigen, die uns boykottieren wollen, sollten wissen, dass sie dafür einen Preis zahlen", erklärte der Minister für innere Sicherheit, Gilad Erdan. Aktivisten müssten mit Einreiseverweigerung oder mit Ausweisung aus Israel rechnen.

Die Ministerien für Inneres und für innere Sicherheit beschlossen, Teams aus speziell geschulten Beamten aufzustellen. Diese sollten "sicherstellen, dass Pro-Boykott-Aktivisten nicht mehr nach Israel einreisen".

Mit dem Boykott Israels wollen manche Aktivisten gegen die israelische Besetzung des Westjordanlands protestieren. Die Kampagne BDS (Boykott, Divestment, Sanctions) tritt seit Jahren dafür ein, israelische Waren zu boykottieren und Investitionen aus Israel abzuziehen.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte diese Boykottbestrebungen in den vergangenen Monaten immer wieder scharf kritisiert und den Befürwortern antisemitische Motive vorgeworfen

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS