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Teufelaustreibung in Mexiko: Der Chef-Exorzist der Diözese Rom, Pater Gabriele Amorth, hat das Zeitliche gesegnet. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/VICTOR R. CAIVANO

(sda-ats)

Pater Gabriele Amorth, der als Chef-Exorzist der Diözese Rom weltweite Bekanntheit erlangt hat, ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Seit einigen Tagen lag er wegen Lungenproblemen im Spital, berichtete am Freitagabend die katholische Verlagsgruppe San Paolo.

Der internationale Zusammenschluss von Exorzisten wurde 1994 auf Initiative Amorths gegründet. Vorausgegangen war 1991 die Gründung einer italienischen Vereinigung von Exorzisten. Amorth war bis 2000 erster Vorsitzender der Vereinigung. Der Priester war von seinem Wirken fest überzeugt. Tausende Teufelsaustreibungen habe er vorgenommen, pflegte er zu sagen.

Die Zahl der Eingriffe entspreche aber nicht der Zahl der behandelten Personen, weil eine Beschwörung allein häufig nicht ausreiche. Den Menschen gehe es danach häufig besser. Nicht immer führten die Teufelsaustreibungen allerdings zur vollständigen "Befreiung", vor allem dann, wenn die Besessenen nicht aktiv mitwirkten.

sda-ats

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