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Eine Japanerin legt am 71. Jahrestag Blumen nieder für die Opfer des Atombombenangriffs von Hirsoshima. Im Hintergrund der Kenotaph, der an den Abwurf der amerikanischen Atombombe 1945 erinnert.

KEYSTONE/EPA/KIYOSHI OTA

(sda-ats)

Mit einer Schweigeminute haben zehntausende Menschen um 8.15 Uhr (Ortszeit) am Samstag im japanischen Hiroshima der Opfer des Atombombenabwurfs vor 71 Jahren gedacht. Schätzungsweise 140'000 Menschen starben, mehr als die Hälfte sofort.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der US-Bomber Enola Gay damals die erste im Krieg eingesetzte Atombombe mit dem Namen "Little Boy" über der Stadt im Westen des Landes abgeworfen. Drei Tage nach Hiroshima warfen die Amerikaner eine zweite Atombombe über Nagasaki ab. Kurz danach kapitulierte das japanische Kaiserreich.

Die genaue Opferzahl der beiden Atombombenabwürfe wird sich nie ermitteln lassen, weil viele erst an den Spätfolgen der radioaktiven Strahlung starben. Die USA mit ihrem atomaren Schutzschild sind heute Japans wichtigster Sicherheitspartner.

US-Präsident Barack Obama hatte Ende Mai bei einem historischen Besuch in Hiroshima für eine Welt ohne Atomwaffen geworben. Es war der erste Besuch eines US-Präsidenten am Mahnmal in Hiroshima.

Hiroshima ist ein weltweites Symbol für Krieg - und für Frieden. Heute ist Hiroshima auf der Insel Honshu eine Metropole mit etwa 1,1 Millionen Einwohnern. An den Abwurf der Atombombe erinnert der Friedenspark mit der ausgebrannten Kuppel einer Ausstellungshalle.

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SDA-ATS