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Die Jugendlichen waren für insgesamt 37 Fälle von Jugendgewalt in der Region Yverdon-les-Bains VD verantwortlich, darunter für ein Todesfall vom Januar 2014. (Symbolbild)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Nach dem Tod eines 17-Jährigen nach einem Faustschlag im Stadtzentrum von Yverdon-les-Bains VD ist der Täter zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Er war zum Zeitpunkt der Tat Mitte Januar 2014 erst 15 Jahre alt.

Er schlug dem 17-Jährigen auf der Place Bel-Air mitten im Stadtzentrum von Yverdon mit der Faust ins Gesicht, worauf das Opfer zu Boden fiel. Der Schweizer erlag einen Tag nach der Aggression im Universitätsspital Lausanne den schweren Verletzungen.

Der Täter wurde wegen fahrlässiger Tötung, schwerer Körperverletzung, einfacher Körperverletzung, Aggression, Gewalt oder Drohungen gegen Behörden und wegen des Verstosses gegen das Waffengesetz schuldig gesprochen, wie das Waadtländer Jugendgericht am Mittwoch mitteilte.

Mit der Freiheitsstrafe von einem Jahr sei die Höchststrafe ausgesprochen worden, die für 15 Jahre alte Jugendliche möglich sei. Für 16-Jährige gelte bereits eine Höchststrafe von vier Jahren Gefängnis.

Willkürlich Leute verprügelt

Der Fall sorgte in der Westschweiz für grosses Aufsehen, zumal nach dem Delikt 18 Jugendliche, darunter der Täter, von der Waadtländer Polizei ermittelt werden konnten. Sie hatten sich sich über Chat-Dienste für die Schlägereien organisiert.

Sie mussten sich wegen insgesamt 37 Gewaltdelikten ebenfalls vor dem Jugendgericht verantworten. 16 von ihnen wurden in den vergangenen Monaten verurteilt. Sie waren zum Zeitpunkt der Delikte zwischen 14 und 17 Jahre alt.

sda-ats

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