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Bayern München zieht nicht ohne Zittern in die Cup-Viertelfinals ein. Der Bundesliga-Leader schlägt vor eigenem Publikum den VfL Wolfsburg knapp 1:0.

Von den Resultaten her ist bei den Bayern alles in der Reihe. Sie führen in der Bundesliga mit vier Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger RB Leipzig. Und nach dem 1:0 gegen Wolfsburg stehen sie im Cup in den Viertelfinals.

Doch eben: Es war bloss ein 1:0. Ein knapper Sieg wie zuletzt auch in der Meisterschaft gegen Freiburg und Werder Bremen. Der Formstand ist nicht exzellent, das offenbarten die Bayern am letzten Wochenende auch beim 1:1 gegen Schalke, und in einer Woche geht es zu Arsenal zum Hinspiel in den Champions-League-Achtelfinals.

Am Ende einer lange Zeit soliden, aber nicht berauschenden Leistung mussten die Münchner sogar noch um den Sieg zittern. Wolfsburg, der Viertletzte der Bundesliga, erhöhte in der Schlussphase den Druck und stand zweimal dem Ausgleich bedrohlich nahe. Doch der Ball flipperte nur im Strafraum herum, fand aber den Weg ins Tor nicht.

So blieb es beim 1:0 der Bayern, das der Brasilianer Douglas Costa schon in der 18. Minute erzielt hatte. Der Flügel schoss aus rund 20 Metern. Der Ball wäre eine sichere Beute von Wolfsburgs Keeper Koen Casteels geworden, der Diego Benaglio ersetzte, hätte nicht Mittelfeldspieler Luiz Gustavo unhaltbar abgefälscht.

Vier Tage nach dem ersten Bundesliga-Sieg im neuen Jahre gegen Bayer Leverkusen (1:0) hat der Hamburger SV im Cup nachgelegt. Vor eigenem Anhang schossen Gideon Jung (5.) und Bobby Shou Wood (78.) die Tore zum verdienten 2:0-Sieg gegen den 1. FC Köln. Das zweite Tor fiel nach einem Konter, als die Kölner ihre Abwehr längst entblösst hatten. Der HSV hätte dieses entscheidende 2:0 durchaus schon früher erzielen können.

Für den HSV ist es die erste Viertelfinal-Qualifikation seit der Saison 2013/14. Beim 1. FC Köln dagegen ist der Traum von der ersten Final-Teilnahme seit 1991 und dem ersten Cup-Sieg seit 1983 ein weiteres Mal frühzeitig geplatzt.

Der Schweizer Innenverteidiger Johan Djourou, im Spätherbst von Trainer Markus Gisdol als Captain abgesetzt, kam beim HSV erstmals seit der Winterpause von Beginn weg zum Einsatz. Er zeigte an der Seite des neu verpflichteten Albaners Mergim Mavraj (von Köln) eine solide Leistung. Seine besten Aktionen hatte Djourou Mitte der zweiten Halbzeit, als er beim Stande von 1:0 innerhalb von wenigen Sekunden zweimal auf der Linie den möglichen Kölner Ausgleich verhinderte.

Zu einem erfolgreichen Comeback kam der Schweizer Josip Drmic mit Borussia Mönchengladbach. Der Monate lang verletzte Stürmer stand erstmals seit fast einem Jahr in der Startformation. Mit seinen Kollegen hatte er keine Mühe, beim Zweitligisten Greuther Fürth den Einzug in die Viertelfinals zu realisieren. Dank der Tore von Oscar Wendt und Thorgan Hazard führte der Favorit im Frankenland nach 36 Minuten bereits 2:0. Und weil er seit der 18. Minute auch noch in Überzahl spielen konnte, brachte er den Sieg problemlos in trockene Tücher. Drmic, der anstelle des Brasilianers Raffael zusammen mit Lars Stindl das Sturmduo bildete, wurde nach 72 Minuten ausgewechselt.

Bayern München - Wolfsburg 1:0 (1:0). - 73'500 Zuschauer. - Tor: 18. Douglas Costa 1:0. - Bemerkungen: Wolfsburg mit Rodriguez (verwarnt), ohne Benaglio (Ersatz).

Greuther Fürth - Mönchengladbach 0:2 (0:2). - 12'336 Zuschauer. - Tore: 12. Wendt 0:1. 35. Hazard (Foulpenalty) 0:2. - Bemerkungen: Mönchengladbach mit Sommer und bis 72. mit Drmic, ohne Elvedi (verletzt) und Sow (nicht im Aufgebot). 18. Rote Karte gegen Pinter (Greuther Fürth/Foul).

Hamburger SV - Köln 2:0 (1:0). - 45'143 Zuschauer. - Tore: 5. Jung 1:0. 75. Wood 2:0. - Bemerkung: HSV mit Djourou.

Weiteres Resultat vom Dienstag: Astoria Walldorf (4.) - Arminia Bielefeld (2.) 1:1 (1:1, 0:0 n.V.); Bielefeld 5:4-Sieger im Penaltyschiessen.

SDA-ATS