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Chris DiDomenico erhält ein kurzfristiges Angebot aus der NHL und verlässt die SCL Tigers per sofort. Sein neuer Klub sind die Ottawa Senators.

Zu Langnau wird der Leader und Publikumsliebling der SCL Tigers nicht mehr zurückkehren. Der Vertrag mit dem kanadischen Stürmer und Topskorer der Emmentaler wurde aufgelöst.

Von Ottawa erhielt DiDomenico einen Einweg-Vertrag bis Saisonende. Für die nächste Spielzeit, für die DiDomenico noch einen gültigen Kontrakt bei Langnau besass, wird dem Stürmer vom aktuellen Tabellenzweiten der Atlantic Division ein Zweiweg-Vertrag offeriert.

Ottawa wird seit dieser Saison vom früheren SCB-Trainer Guy Boucher trainiert. Assistiert wird der Kanadier von seinem Landsmann Marc Crawford, der in der letzten Saison noch Headcoach bei den ZSC Lions war.

In der NHL hat der kanadische Stürmer noch nie gespielt, obschon er als Junior U20-Weltmeister mit Kanada war (2009). Di Domenico war 2007 in der 6. Runde von den Toronto Maple Leafs gedraftet worden. DiDomenicos Körpergrösse wird in den Statistiken offiziell mit 1,80 m angegeben. In Tat und Wahrheit dürfte sie aber im Bereich von 1,70 m liegen.

Die SCL Tigers kommentierten in einer Medienmitteilung: "Aus sportlicher Sicht ist der Zeitpunkt dieses Entscheides höchst ungünstig. Mit der Platzierungsrunde steht für die SCL Tigers nämlich die wichtigste Phase der Saison an. Chris DiDomenico hat trotzdem auf Vertragsauflösung beharrt, um seinen Traum von der NHL weiter verfolgen zu können. Der Verwaltungsrat der SCL Tigers sah sich deshalb gezwungen, Chris DiDomenico freizugeben."

Chris DiDomenico stiess 2014 für die NLB-Playoffs aus der italienischen Liga zu den SCL Tigers. In der Folgesaison stieg der Kanadier zudem mit den Emmentalern in die NLA auf. DiDomenico besass massgeblichen Anteil an jenem Aufstieg. In der aktuellen NLA-Saison hält DiDomenico bei acht Toren und 34 Skorerpunkten.

Die zehntklassierten Emmentaler weisen vor Beginn der Abstiegsrunde elf Punkte Vorsprung auf das Duo Fribourg-Gottéron und Ambri-Piotta auf. Die beiden letztklassierten Teams werden nach den sechs Runden der Abstiegsrunde ein Playout (best of 7) spielen. Der dortige Verlierer kann sich den Klassenerhalt noch mit einem Sieg in der Ligaqualifikation (best of 7) gegen den NLB-Meister sichern.

SDA-ATS