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Ein Bauer zeigt ein ausgetrocknetes Weizenkorn - der Klimawandel führt unter anderem zu mehr Dürren. (Symbolbild)

Keystone/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Ab diesem Montag lebt die Menschheit auf Öko-Pump. Nach den Berechnungen von Umweltorganisationen hat sie 2016 bereits mehr Ressourcen für Nahrung, Wasser oder Energie verbraucht, als die Erde im ganzen Jahr regenerieren kann.

Für den Rest des Jahres lebe die Menschheit von den Reserven des Planeten, teilte die Umweltstiftung WWF mit. Damit ist das Öko-Konto noch ein wenig früher ins Minus gerutscht als 2015, als die Ressourcen bis zum 13. August reichten. Die Folgen überfischter Ozeane, gerodeter Wälder und des hohen Kohlendioxid-Ausstosses sind laut Umweltschützern unter anderem der Rückgang der Artenvielfalt und der Klimawandel.

Die Berechnungen zum Erdüberlastungstag gehen auf das Konzept des Ökologischen Fussabdrucks zurück. Er weist aus, wie gross die Erde sein müsste, um alle momentanen Bedürfnisse der Menschheit dauerhaft zu befriedigen und daraus entstehende Abfallprodukte sowie CO2 biologisch zu verarbeiten. Nach diesen Berechnungen ist die Erde zu klein.

Grossen Einfluss auf den Ökologischen Fussabdruck haben zum Beispiel der Wasserverbrauch, die Lebensmittelproduktion, Wohnen und Brennstoffe. Da die Fläche der Erde endlich ist, kann der Blaue Planet nur einen bestimmten Ressourcenverbrauch im Jahr ohne Schäden verkraften. Ab Montag hat der globale Verbrauch diese Schwelle überschritten.

Die Folgen der Konten-Überziehung in den Industriestaaten seien schon zu spüren, bilanzieren Umweltschützer. So sei die biologische Vielfalt in den vergangenen 40 Jahren stark zurückgegangen. Im Durchschnitt habe sich die Anzahl der untersuchten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische halbiert. Dazu kämen Wassermangel, Meeresverschmutzung und der Klimawandel, der zu mehr Überschwemmungen oder Dürren führe.

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SDA-ATS