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Leon und Mia sind die beliebtesten Vornamen in der Deutschschweiz. Laut der Vornamen-Hitparade erhielten im vergangenen Jahr 341 Mädchen den Vornamen Mia. 310 Knaben wurden auf den Namen Leon getauft.

Den zweiten und dritten Platz der Vornamen-Hitparade bei den Mädchen belegen Lena mit 269 Namensgebungen und Elena mit 263. Für Knaben war Noah mit 306 Namensgebungen der zweitbeliebteste Vorname. Luca landete mit deren 286 auf dem dritten Platz. Dies zeigt die Vornamen-Hitparade des Bundesamts für Statistik (BFS).

Im Vergleich zum Vorjahr hat Leon Noah als beliebtesten Namen abgelöst, während Luca vom zweiten auf den dritten Platz abrutschte.

Emma bleibt Spitzenreiterin

In der französischsprachigen Schweiz lag bei den Mädchen Emma (132) vor Chloé (113) und Lara (109) an der Spitze. Emma belegt seit 2004 den ersten Platz in der Westschweizer Vornamen-Hitparade. Der beliebteste Vorname bei den Knaben war Gabriel (128), vor Noah (116) und Nathan (115).

In der italienischsprachigen Schweiz sind die beliebtesten Vornamen dieselben geblieben. 41 Mädchen erhielten den Namen Giulia - Spitzenreiterin seit 2008. Dahinter folgen Sofia (34) und Emma (31). Bei den Knaben schwang Mattia (37) obenauf, während sich Alessandro und Leonardo den zweiten Platz (34) teilten.

Aufgrund der geringen Anzahl Geburten schwankt die Verteilung der Vornamen 2011 im romanischen Sprachgebiet stark. Aus diesem Grund sind keine verlässlichen Zahlen vorhanden.

Trends erkennbar

Trotz der anhaltenden Beliebtheit gewisser Namen bleibt die Reihenfolge der Spitzenplätze in der Vornamen-Hitparade immer zufällig. Von den 80'808 Kindern, die 2011 in der Schweiz geboren wurden, machen die Spitzenreiter in den einzelnen Sprachregionen (996) etwas mehr als ein Prozent aus.

Zweifellos haben sich aber in den letzten 20 Jahren die Namen verändert, die Eltern ihren Kindern geben. Das Statistische Amt des Kantons Zürich hat die Vornamenwahl der Zürcher Eltern im Zeitraum von 1988 bis 2008 untersucht.

Die Studie gelangt zum Schluss, dass "im Zeichen der Multikulturalisierung" die Vielfalt der Babynamen zugenommen hat. Längst trägt die Hitparade der Einwanderung südlicher Nachbarstaaten in der Nachkriegszeit Rechnung.

Daneben sind die Vornamen immer kürzer geworden. Waren vor 20 Jahren die Mehrzahl der Namen mehr als fünf Zeichen lang, ist es heute umgekehrt.

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SDA-ATS