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Schwieriges Marktumfeld: Das Fintech-Unternehmen Leonteq musste im ersten Halbjahr einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen. (Archivbild)

KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

(sda-ats)

Das Fintech-Unternehmen Leonteq hat im ersten Halbjahr seine Tätigkeit weiter verschoben von der Emission eigener Anlageprodukte hin zur Vermarktung und dem Betrieb seiner Finanzplattform. Umsatz und Gewinn bewegen sich im Rahmen des Vorjahrs.

So hat das Zürcher Unternehmen in den ersten sechs Monaten den Betriebsertrag um 7 Prozent auf 119,3 Millionen Franken steigern können, wie Leonteq am Donnerstag mitteilte. Der Konzerngewinn fällt mit 37,2 Millionen Franken dagegen um 4 Prozent tiefer aus als im Vorjahr.

Damit habe sich das Geschäftsmodell von Leonteq in Anbetracht schwieriger Marktbedingungen als widerstandsfähig gezeigt, heisst es in der Mitteilung. Als Grund für die gegenläufigen Tendenzen bei den Transaktionsvolumen und den Margen gibt Leonteq die grössere Nachfrage nach OTC-Produkten an, die zwar ein höheres Volumen brächten aber auch tiefermargig seien. Wie beabsichtigt hat dabei das Volumen über die Plattform für Drittkunden markant um 40 Prozent zugenommen, während das Volumen mit eigenen Emissionen um 31 Prozent rückläufig war.

Für das Gesamtjahr zeigt sich das Fintech-Unternehmen zuversichtlich, dass es ein "sehr gutes Ergebnis" erzielen wird. Leonteq bleibe auch von der erheblichen längerfristigen Chancen ihres Geschäftsmodells überzeugt.

sda-ats

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